Über die Rasse Chihuahua

Beschreibung

Kleinste Hunderasse mit ausgesprochenem Apfelkopf und kurzer, etwas spitzer Nase.
 Der Standard verlangt ein Scherengebiß. Typisch für den Chihuahua sind die
 großen Fledermausohren. Die Augen sollten die Größe des Nasenschwammes
 haben, so dass man von vorn gesehen den Eindruck hat, drei gleich große Punkte
 zu sehen. Der trotz seiner Kleinheit kompakte Körper ist länger als hoch und steht
 auf feinen geraden Läufen. Die mäßig lange Rute wird über den Rücken
 gebogen getragen, sie ist gleich dem Körper behaart. Man unterscheidet zwei
 Haarvarianten: Kurz- und Langhaar. Der langhaarige Chihuahua hat weiches
 Haar, befranste Ohren, einen ausgeprägten Halskragen und die Rute voll
behaart. Das Haar ist entweder glatt oder leicht gewellt und hat etwas Unterwolle.
 Der kurzhaarige Chihuahua besitzt dichtes, weiches, glänzendes Haar, das gut am Kopf
 und dem Körper anliegt. Es gibt fast alle Farben.

 

Er ist ein selbstbewusster Schmuser im Taschenformat und sehr eigenwillig.
 Der absolute Winzling unter den Hunden ist so ausgefallen, wie sein Name: Chihuahua.
 Chihuahua - das ist der Name einer mexikanischen Stadt - ein Hinweis auf die Herkunft der Hunde.
 Sie sind Nachkommen der heiligen Hunde der Tolteken und Azteken und waren früher Opfergaben
 und eigenartigerweise auch köstliche Delikatessen zugleich. Sie sollen auch bei den alten Ägyptern
 schon bekannt gewesen sein und gelangten mit Wikingerschiffen in die neue Weilt.
 Die Amerikaner entdeckten den Hund erstmals in Mexiko, und die züchteten später auch einen
 langhaarigen Typ. Der winzige Chihuahua fordert dazu heraus, ihn wie ein Baby zu behandeln,
 aber "wehe", denn das kann er überhaupt nicht leiden.
 Mit seinem Gebiss verschafft er sich jedenfalls eher Respekt als mit seiner Körpergröße.


 Der Chihuahua ist der kleinste Hund der Welt, der ideale Hund für  Leute mit kleinen Wohnungen.
 Er ist zwischen 13 Zentimeter und so ca. 20 cm hoch  und wiegt so ca. zwischen ein und drei  Kilo.
 Es gibt kurzhaarige und langhaarige Typen. Die kurzhaarige Art hat glatte, dichte, eng anliegende
 und glänzende Haare. Der langhaarige hat weiche, fransige Haare. Insgesamt benötigt der Hund
 wenig Fellpflege. Auch in Bezug auf Spaziergänge ist der Chihuahua anspruchslos und pflegeleicht.
 Im allgemeinen mag der Chihuahua kein kaltes, nasses Wetter, ein Katzenklo wird gerne akzeptiert!
 
 Allerdings will er überall und immer dabei sein, wo sein Besitzer hingeht. Alleine zu Hause bleibt er ungern.
 Er braucht sehr engen Kontakt zum Menschen, liebt alle, die er kennt. Er ist häufig größenwahnsinnig,
 weil er Riesenhunde ankläfft, sich mit denen anlegen will. Man muss also gut aufpassen auf diesen Hund.
 Er ist ein lauter, furioser Wächter und sehr gelehrig, aber er kann auch jähzornig werden.
 Viele Chihuahuas sind etwas schwierige und verwöhnte Fresser. Sein Besitzer sollte gut auf ihn aufpassen,
 denn der Chihuahua ist auch ein sehr verletzbares Tier.  Der Chihuahua ist die einzige Rasse, die eine
 offene Fontanelle besitzt. Daher ist der Kopf bei ihm eine besonders empfindliche Stelle!
Im fortgeschrittenen Alter neigt diese Rasse zu Herzerkrankungen.

Alles in allem ist er ein kleiner liebevoller Tyrann.
 Er macht sich seine Besitzer oft zu Sklaven, aber genau das ist ja seine Bestimmung. Der Chihuahua ist ganz
 allein dafür da, geliebt, verwöhnt, verhätschelt und vertätschelt zu werden. Schmusen gehört zu seinen
 festen Übungen, und er stellt sich ganz auf seinen Partner ein, den er eifersüchtig beschützt.
 Ein Chihuahua ist ein Schoßhund, braucht aber auch seinen Auslauf.
 Er ist klein, kann aber auch sehr  weit laufen.

Die Fontanelle

Die Entwicklungsgeschichte des Chihuahuas.........!
So gibt es beim Chihuahua als einzigste kleine Hunderasse ein ganz besonderes Merkmal: Eine offene Fontanelle.
Die offene Fontanelle ist nicht das Ergebnis der Zucht, sondern wurde auch bei anderen wildlebenden Chihuahuas in Mexiko entdeckt. In der Vergangenheit wurde die offene Fontanelle nicht nur als ein typisches Merkmal akzeptiert, sondern weltweit von dem Standard der Hundezuchtvereine gefordert. Bei allen Föten und Neugeborenen sind die Schädelknochen nicht fest miteinander verbunden, aber bei den meisten Arten, wie auch bei den Menschen, wachsen die Knochen im Laufe der Entwicklung zum Erwachsenen zusammen. Die Fontanelle ist bei den Chihuahuas unterschiedlich in Form und Größe, aber auch selten ist sie bei manchen auch komplett geschlossen. Ist die offene Fontanelle vorhanden, kann man sie auf dem Oberkopf, wo die Stirnknochen zusammen kommen fühlen. Die Tatsache, dass die Chihuahuas einen gewölbten Kopf und manchmal auch eine kleine, offene Fontanelle haben, hat keinerlei Bezug zu einer möglichen Erkrankung an Wasserkopf (Hydrocephalus).
In Amerika haben Studien der letzten Jahre ergeben, dass im Alter von bis 18 Monaten nur 16% der gezüchteten Chihuahuas eine bereits geschlossene Fontanelle haben. Im Alter ab ca.18 Monaten schlossen sich weitere 50% komplett und 2% auf Erbsengröße. In einigen Fällen dauert es bis zu ca. 3 Jahren, bis die Fontanelle sich komplett schließt. In anderen Fällen haben die Chihuahuas lebenslang eine offene Fontanelle.

Der Standard in Deutschland fordert heute einen Chihuahua mit geschlossener oder sehr kleiner offener Fontanelle.
 

Ursprungsland

Ursprungsland

Mexiko - in neuerer Zeit USA

Verbreitung

Inzwischen recht gut - trotzdem Liebhaber-Rasse

Rassengruppe

Gesellschaftshund.

Charakter

Liebenswert, anhänglich und mit sehr viel Intelligenz ausgestattet

Fütterung

Keine Probleme

Gesundheit

Im Vergleich zu anderen Hunden dieser Rassegruppe verhältnismäßig robust.

Pflege

Das Fellkleid muss gepflegt werden - der Pflegeaufwand bleibt im Rahmen.

Bewegung

Bewegungsstark, doch diese Rasse kann einen großen Teil der vorhandenen Energie auch in einer Wohnung austoben.

Verträglichkeit

Sehr verträglich gegenüber allen anderen Lebewesen.

Größe

Der Chihuahua zählt zu den besonders kleinen Rassen.

Lebenserwartung

Sehr groß, Chihuahua mit 16 Jahren sind nicht nur vorhanden, sondern keine Seltenheit.

 

Die Herkunft

Über die Herkunft der Welt, die ihren Namen nach der im Norden von Mexiko liegenden
 Provinz Chihuahua erhielt, gibt es gleich mehrere Versionen. Es werden sowohl Mexiko
 als Ursprungsland angenommen, zumindest tendiert die Mehrheit der sich damit Befassenden
 zu der Ansicht, dass der Chihuahua von den Techichis, das waren die Heiligen Hunde
 der Azteken, abstammen, als auch China und die Insel Malta erörtert, von wo
 Zwergrassen über die Handelswege nach Mexiko gelangt sein Könnte. Aber nicht nur
 die Azteken, auch andere Indianerstämme Mittelamerikas, wie die Tolteken und Majas,
 hielten schon Hunde, durch die sie eine Gottheit verkörpert sahen. Knochenfunde zufolge,
 die in die Zeit von 1300 bis 500 v.Chr. anzusiedeln sind, huldigte man auch einen kleinen
 Hund in der Größe des Chihuahua. Auch scheint gesichert, das die kleinen Hunde dem Toten
 als Toten Beigabe mit auf den Weg gegeben wurden. Diese heidnischen Riten gehörten so zum
 Brauchtum der Indianerstämme, das sie selbst zur Zeit ihrer Christianisierung nicht in Ganzen
 Abzuschaffen waren. Der Chihuahua wird als der einzige überlieferte Luxushund aus der
 vorspanischen Zeit Mexikos angesehen, doch glaubt man, das seine Winzigkeit erst in jüngster
 Zeit erreicht wurde. Allerdings gilt bei dieser Version nicht der Techichi, sondern der große
 mexikanische Nackthund als Vorfahre andere Hunderasse der Welt die für den Chihuahua
 typische "Fontanelle", eine Vertiefung, ja fast ein Loch am Ende des Nasenrückens, aufweist,
 dürfte die Theorie des Nackthundes in der Ahnengalerie des Chihuahua zu verwerfen sein, zumal
 ihm auch die unvollständige Bezahnung des Nackthundes fehlt. Die Befürworter dieser Theorie
 führen an, dass auch heute noch in Nackthunde-Würfen behaarte Welpen zur Welt kommen
 und umgekehrt in Chihuahua -Würfen zuweilen auch haarlose Welpen geboren werden.
 So bleibt es letztlich nur bei Vermutungen über die Herkunft des kleinen Chihuahua,
 und es ist lediglich als gesichert anzusehen, das die unmittelbaren Vorfahren des heutigen
 Chihuahua aus Mexiko, wie anfangs erwähnt, von der nördlichen Provinz Chihuahua stammen.

Allgemeines Erscheinungsbild

Von allen Rassen weist diese die kleinsten Exemplare auf! Dieser kleine Chihuahua Hund wird als
 Begleiter und Wächter geschätzt! Er ist ein kompakter, ausgewogener, kräftiger und
 flinker Hund, voller Temperament, sehr neugierig, aufmerksam und lebhaft, seinem Herrn
 treu ergeben und mutig! Er besitzt für seine geringe Größe überraschend viel Mut !!
 Klein, aber oho! Freilich wird der kleinste aller Hunde wieder besseren Wissens von den
 Besitzern "richtiger Hunde " nicht ernst genommen und belächelt. Für manchen.. Hundeliebhaber..
 fängt ein Hund erst ab 60 Zentimeter Widerristhöhe an interessant und beachtenswert
 zu sein, was den "Kleinen" gegenüber natürlich ungerecht ist. Der Chihuahua ist keineswegs
 empfindlich. Vor allem sein entzückendes Wesen macht ihn so liebenswert, er ist anhänglich treu
 und aufgeweckt, und in der Konfrontation mit Hunden großer Rassen leidet er absolut nicht
 an Minderwertigkeitskomplexen. Die Lebenserwartung des Chihuahua ist, artgerechter Haltung
 und vor allem keine Überfütterung vorausgesetzt, wesentlich höher als die der großen Rassen.
 Zwölf  bis sechzehn Jahre alte Rassevertreter sind keine Seltenheit!!